INDIANERHILFE UND TROPENWALDSCHUTZ
   DR. BINDER e.V.

 26209 Hatten-Sandkrug, Narzissenweg 18

Geschäftsstelle
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Satzung

 Eröffnung der Geschäftsstelle in Wardenburg

Am 14. November 1997 wurde im Zentrum für Kultur - Umwelt - Gesundheit (KUG) in Wardenburg (bei Oldenburg) im Rahmen einer kleinen Feier die Geschäftsstelle des Vereins eröffnet. Der Vereinsgründer und Ehrenvorsitzende Dr. Theodor Binder  berichtete über seine jüngste Reise nach Paraguay. (Siehe Bericht).
Sowohl die regionale und überregionale Presse als auch ein Team der NDR 1 waren anwesend und berichteten ausführlich über dieses Ereignis.
Von dieser Geschäftsstelle aus sollen die Aktivitäten des Vereins konzentriert werden und über die Öffentlichkeit neue Kontakte und Unterstützung gewonnen werden.


Wardebu.jpg (47021 Byte)
     Die Vorsitzenden Eckardt Hildebrandt u. Peter Biel (v.r.) mit
             dem Ehrenvorsitzenden Dr.Binder in der Mitte

Es gilt vor allem, neue Freunde zu finden, die die Arbeit unterstützen und mit Spenden dafür sorgen, daß die segensreichen Projekte des Vereins für die hilfsbedürftigen Indianer in Paraguay fortgeführt und sogar ausgebaut werden können.
Dr. Binder hat sich bei seinem diesjährigen Besuch in Paraguay davon überzeugt, daß in den Projekten nach wie vor sehr gute Arbeit geleistet wird, wenn sie durch die in der vergangenen Zeit zurückgegangenen Spendeneingänge auch immer weiter eingeschränkt werden mußte.


Dr. Binder hat folgende Vorschläge gemacht:

- Mit neuer Finanzkraft ausgestattet sollte das Ambulatorium wieder ganztägig geöffnet sein, um     Armen und Kranken die dringend notwendige medizinische Versorgung bieten zu können.
- Im Hinblick auf die im Januar beginnende Trockenheit sollte für die Mbyá-Indianer in
  Ka-aguaý-Yvaté (Hochwald) sobald wie möglich ein Tiefbrunnen mit Zisterne gebaut werden,
  damit die mit Mühe und Sorgfalt gezogenen Anpflanzungen nicht wieder vernichtet werden.
 Ein mit 13.000 Fr. bedachter Preis, der Dr. Binder kürzlich im Rahmen einer Ehrung
  verliehen wurde, ist von ihm für diesen Zweck bereits zur Verfügung gestellt worden und
  bildet den Grundstock für diese Vorhaben.

- Die Entwicklung des Chacolandes „Aufgehende Sonne“ sollte mit Vorrang fortgeführt werden.
  Es handelt sich hier um ein 18.351 ha großes Urwaldland, das zum größten Teil noch völlig
  unberührter Urwald
  ist, in dem aber auch gut 10 % Naturweiden liegen. Auf diesen Weiden soll nach Plänen des
  Vereins Viehzucht und Landwirtschaft betrieben werden und eine Siedlung entstehen.
  Der Erlös aus diesen Anpflanzungen über den Anteil hinaus, der für die Selbstversorgung der

  Einwohner erforderlich ist, soll für die anderen Vereinsprojekte in Paraguay  eingesetzt
  werden und sie langfristig von Spenden unabhängig machen, ganz nach dem Motto, das Dr.
  Binder vor Jahrzehnten erstmalig einsetzte und das heute zu einem Begriff wurde, der in aller
  Welt verstanden und benutzt wird:  Hilfe zur Selbsthilfe.

1998 konnte Dr. Binder und seine Frau Carmen auf  50 Jahre  aufopfernde humanitäre Arbeit
  für die bedrohten Urvölker in Südamerika zurückblicken. Über 20 Jahre bestehen jetzt schon
  die Projekte in Paraguay.

  Diese Zahlen sagen mehr als tausend Worte. Sie stehen für ein ganzes Leben in Menschlich-
  keit und Opferbereitschaft, in Bescheidenheit und Ehrfurcht vor dem Menschen und der
  Natur.
  Begleiter auf diesem Weg sind Menschen, die weltweit höchste Achtung genießen:
  Albert Schweitzer, der Urwaldarzt aus Lambarene und Vorbild von Dr. Binder sowie
  Mutter Theresa, die mit Dr. Binder 1975 den Internationalen Albert-Schweitzer-Preis in

  Wilmington/North Carolina erhielt.

Mit der Wahl von Peter Biel zum Vorsitzenden wurde im April 2000 die Geschäftsstelle nach 
Sandkrug, Narzissenweg 18 verlegt.

 

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